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29.03.2019, 19:04 Uhr
Finanzielles Desaster: ‚Storckebrünnchen‘ kostet den Steuerzahler mindestens 700.000 Euro
Neues aus dem Landkreis: „SPD-Landrat Schellhaas muss endlich lernen, mit Geld der Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll umzugehen!“ – Verkaufswert des ‚Storckebrünnchens‘ binnen eines Jahres um 700.000 Euro gesunken
Der Umgang mit der Immobilie ‚Storckebrünnchen‘ ist leider wieder einmal ein Trauerspiel des Landkreises.
„Uns war von Anfang an klar, dass das Immobiliengeschäft ‚Storckebrünnchen‘, welches der Kreistag Darmstadt-Dieburg mit der SPD-Grünen-FDP-Mehrheit gegen die Stimmen der CDU beschlossen hat, in einem finanziellen Desaster enden wird“, kritisiert der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Lutz Köhler. „Nachdem das ehemalige Hotel und Ausflugslokal im Wald in Richtung Arheilgen leer stand, mietete es der Landkreis 2014 zunächst für zehn Jahre zur Unterbringung von Flüchtlingen und kaufte es schließlich im Dezember 2017 für 1,55 Millionen Euro.“
Bereits damals war aber hinlänglich bekannt, dass das ‚Storckebrünnchen‘ nicht an das öffentliche Kanalsystem der Stadt angeschlossen ist. „Es kam, wie es kommen musste und die Grube war für die Abwassermengen der Bewohner jedoch nicht ausgelegt, so dass schnell deren Grenzen aufgezeigt und die Nutzung des Gebäudes durch den Landkreis nach zwei Jahren aufgegeben wurde. Da der Mietvertrag aber deshalb nicht gekündigt werden konnte, wären durch den Landkreis noch Mietzahlungen bis zum Vertragsende von über 1,5 Millionen Euro fällig geworden, ohne einen Nutzen davon zu haben. Soweit so schlimm“, berichtet der Kreistagsabgeordnete Sebastian Sehlbach.

Daher entschloss sich der Landkreis unter Führung des SPD-Landrates Klaus Peter Schellhaas, die Immobilie für etwas weniger als die noch ausstehende Miete durch den Landkreis anzukaufen. Wegen der hervorragenden Lage würden die potentiellen Käufer beim Landkreis praktisch Schlange stehen und man könne die Liegenschaft mit Gewinn weiterverkaufen. „Dass dem Landkreis durch den Ankauf und den Leerstand natürlich auch Unterhaltungskosten von 1.350 Euro monatlich entstehen, war dabei nebensächlich“, so Sehlbach weiter.

„Letztendlich wird die Immobilie, die den Steuerzahler bisher rund 1,55 Millionen Euro gekostet hat, für 849.000 Euro auf den einschlägigen Immobilienportalen im Internet zum Kauf angeboten. Somit wurden über 700.000 Euro innerhalb einer Jahresfrist verbrannt, obwohl man es hätte besser wissen können oder sogar müssen. Ob der Preis dann auch tatsächlich erzielt werden kann, ist bisher übrigens noch fraglich. Fragen wirft auch die Bewertung des Gutachters auf, wie dieser auf einen Schätzpreis von 1,517 Millionen Euro kommen konnte, wenn Makler den Verkaufspreis deutlich niedriger ansetzen. Die damaligen Bedenken der CDU scheinen sich nun zu bestätigen“, so Köhler.

„Die Stadt Weiterstadt darf auf keinen Fall ´mal wieder als Retterin des Landkreises einspringen und das ‚Storckebrünnchen‘ kaufen. Dies haben wir in der Vergangenheit bereits zur Genüge getan und zahlen kreisweit auch noch die höchsten Kreis- und Schulumlagen. Aus der Misere muss der Landrat nun selbst herauskommen“, so Köhler und Sehlbach abschließend.

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