Wahlprogramm der CDU Weiterstadt
Lebendiges Weiterstadt.
Hier sind wir zuhause.



Das CDU-Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 6. März 2016


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie halten das Wahlprogramm für die Legislaturperiode 2016 – 2021 der Weiterstädter CDU in den Händen. Dies soll in der neuen Legislaturperiode nicht nur Leitlinie unseres Handelns, sondern auch unser Maßstab gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt sein.

Ich freue mich, dass ich Ihnen für die kommende Legislaturperiode nicht nur eine gute Mischung von Kandidatinnen und Kandidaten aus allen sozialen Gruppen und Altersklassen vorstellen darf, sondern auch, dass ich Ihnen hiermit ein ganzes Bündel von Ideen für die Zukunft unserer Stadt präsentieren kann.

Auch für die Zukunft kann ich Ihnen zusagen, dass wir Ihnen nur das versprechen, was wir auch umsetzen können. Das unseriöse Ködern mit leeren Versprechungen überlassen wir anderen.

Nachdem seit dem Jahr 2011 ein Bündnis aus SPD und ALW die Stadt regiert, herrscht Stillstand. Die einzigen Ergebnisse dieses Bündnisses sind Steuererhöhungen. Dem muss am 6. März 2016 ein Ende gesetzt werden!

Während der Regierungszeit der CDU in Weiterstadt bis 2011 wurden Überschüsse im städtischen Haushalt erzielt und reichlich investiert. Dies wollen wir für unsere Stadt wieder erreichen, damit Projekte, wie z. B. die Sanierung der Weiterstädter Feuerwehr, der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und eine Stärkung von Sicherheit und Ordnung, wieder durchgeführt werden können. Mit einem engagierten Standortmanagement muss die Attraktivität der Darmstädter Straße gemeinsam mit den Gewerbetreibenden nach der Umgestaltung gestärkt werden. Auch die Versorgungssicherheit mit Gewerbe, Apotheken und Ärzten in den Stadtteilen ist durch eine engagierte Stadtentwicklung sicherzustellen. In unserem Landkreis gibt es hierzu viele erfolgreiche Beispiele. Nun ist es an der Zeit, auch in Weiterstadt zu handeln.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten bekennen sich zu ihrer Heimatstadt, weshalb wir unser Weiterstadt weiter liebens- und lebenswert gestalten wollen. Deswegen muss der zunehmenden Vermüllung unserer Gemarkung und der steigenden Kriminalität Einhalt geboten werden. Hier wollen wir in der neuen Legislaturperiode Akzente setzen. 

Ich freue mich, wenn Sie uns am 6. März 2016 mit all Ihren Stimmen unterstützen. Wir wollen ein lebendiges Weiterstadt, denn hier sind wir zuhause!

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Köhler
Vorsitzender CDU Weiterstadt




I.    Stadtentwicklung, Sicherheit und Ordnung

Weiterstadt ist in den vergangenen Jahrzehnten überdurchschnittlich gewachsen. Die Wirtschaftskraft unserer Stadt ist groß. Für uns ist es wichtig, dass wir dennoch die persönliche Atmosphäre einer örtlichen Gemeinschaft mit den Vorzügen eines modernen Stadtlebens verbinden können. In den ersten zehn Jahren dieses Jahrtausends wurde viel in die verkehrliche Entwicklung und in die Entwicklung von Weiterstadt‐West investiert. Nun ist es unser Ziel, mehr in die wohnliche Qualität Weiterstadts und seiner Stadtteile zu investieren. Von großer Bedeutung ist die Gestaltung eines attraktiven Zentrums in der Kernstadt. Mit der Neugestaltung des Marktplatzes und dem Bau des Medienschiffes sowie dem Bau von seniorengerechten Wohnungen „Am Dalles“ haben wir Weiterstadt nach vorne gebracht. So hat die CDU Weiterstadt dafür gesorgt, den Arbeitskreis „Darmstädter Straße“ wieder zu aktivieren, um die Innenstadtgestaltung voranzutreiben. Im Jahr 2016 wird nun endlich nach 20-jähriger Diskussion mit der Umgestaltung begonnen.


Für die Zukunft sind uns folgende Maßnahmen wichtig:
  • Bei den baulichen Maßnahmen hat die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Weiterstadt oberste Priorität. Nach unserer Einschätzung beeinträchtigen der Zustand und die bauliche Ausgestaltung die Sicherheit des Brandschutzes in Weiterstadt und unserer Feuerwehrleute. Dies kann so nicht weitergehen. Die Sicherheit unserer ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die für die Sicherheit der Bevölkerung im Zweifel ihr Leben riskieren, muss genauso gewährleistet sein, wie ein effektiver Brandschutz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, der eine kommunale Pflichtaufgabe darstellt.
  • Die Sanierung der bestehenden Bürgerhäuser und -zentren ist voranzutreiben.
  • Das Braunshardter Schloss stellt für unsere Stadt und unsere Region eine große Bereicherung dar. Wir wollen, dass der Schlosspark in den nächsten Jahren weiter in seinen historischen Zustand (z. B. den historischen Teich) zurückversetzt wird.
  • Einen Abriss der alten Schlossschule in Gräfenhausen lehnen wir ab. Vielmehr fordern wir die Errichtung eines Spielplatzes auf dem Schulhof der alten Schlossschule. Mit uns wird es keinen Verkauf um jeden Preis geben. Für die derzeitigen Nutzer der alten Schlossschule sowie das Jugendzentrum muss es einen alternativen Standort geben. Hierfür ist ein Gesamtkonzept im Zusammenhang mit der Sanierung des Bürgerhauses in Gräfenhausen erforderlich. 
  • Das Naherholungsgebiet „Steinrodsee“ ist attraktiver zu gestalten.
  • Die Weiterstädter Feldwege sind in einem desolaten Zustand. Diese nutzen viele Bürgerinnen und Bürger als Rad‐ und Fußwege. Sie dienen somit als Ort der Entspannung in der Natur. Es soll ein Sanierungsplan für die Feldwege erstellt werden.
  • Für einen Ausbau des Wohngebietes „Am Apfelbaumgarten“ sehen wir derzeit keinen finanziellen Spielraum. Wichtiger ist der Erhalt von Natur und Landschaft für unsere Bürgerinnen und Bürger. Allerdings setzen wir uns für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum an anderen geeigneten Stellen in unserem Stadtgebiet ein.
  • Weiterstadt ist leider führend in der Kriminalitätsstatistik. Dieser Trend muss gestoppt werden. Im Rathaus muss eine zentrale Koordinierungsstelle eingerichtet werden. Hier sollen das Ordnungsamt und die Polizei im Bereich der Überwachung und der Prävention besser zusammenarbeiten. Die Wohnungseinbruchkriminalität muss zurückgedrängt werden. Hierzu soll auch das Ordnungsamt mehr Streife fahren und sich nicht nur auf die Verkehrsüberwachung beschränken. Gemeinsam mit allen Akteuren soll die Prävention in den Vordergrund gestellt werden. Die Vorzeigeprojekte „Wachsamer Nachbar“  und „Ringmaster“  sind auszubauen.

II.    Verkehr & ÖPNV

Weiterstadt bietet im Herzen des Rhein‐Main‐Gebietes eine hervorragende Infrastruktur. In den letzten Jahren wurde hier Vieles, wie z. B. der Ausbau der Autobahnausfahrt an der A 5 zu einem „Autobahnohr“ oder die Sanierung des Münchweges, erreicht. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wurde in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dieses hohe Niveau wollen wir beibehalten und weiter im Sinne der Bürgerinnen und Bürger fördern. Das Radwegenetz wollen wir erweitern. Für uns haben PKW-, Rad‐, Fuß‐ und der öffentliche Personennahverkehr die gleiche Priorität. Insbesondere für Radfahrerinnen und Radfahrer hat Weiterstadt unseres Erachtens Nachholbedarf. Mit dem Fahrrad können in kurzer Zeit viele innerstädtische Ziele erreicht werden. Dies ist die umweltfreundlichste Antwort auf den immer größer werdenden Bedarf an Mobilität im urbanen Umfeld. Nur mit einem intensiven Ausbau des Radwegenetzes und der Beseitigung von Gefahrenstellen können wir mehr Menschen zum Umsteigen aufs Rad bewegen und damit Schadstoffemissionen minimieren sowie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen. Dies bedeutet gleichzeitig, die Lebensqualität der Weiterstädter Bürgerinnen und Bürgern nachhaltig zu verbessern.


Durch folgende Maßnahmen wollen wir den Verkehrsfluss für Weiterstadt verbessern:
  • Wir wollen, dass die Ergebnisse des von uns beantragten Verkehrsentwicklungsplanes umgesetzt werden, um eine zeitgemäße Verkehrsführung für Weiterstadt zu erreichen. In diesem Zusammenhang wollen wir gemeinsam mit Hessen Mobil (ehemals Amt für Straßen‐ und Verkehrswesen) die Ampelschaltung auf der B42 durch die Schaffung einer „Grünen Welle“ optimieren. Die „Grüne Welle“ ist erforderlich, um den Verkehr in der Darmstädter Straße zu reduzieren.
  • Wir lehnen den vermeintlichen rot-grünen Konsens auf Kreisebene bezüglich des Neubaus einer ICE- und/oder Güterverkehrstrasse entlang der Weiterstädter Gemarkung inkl. der beiden neuen Varianten 5a und 5b ab. Weiterstadt ist bereits jetzt sehr stark von Lärm eingekesselt. Allerdings halten wir den Bau der sog. „Klein-Gerauer-Spange“ für erforderlich, damit der Güterverkehr in Weiterstadt reduziert wird.
  • Wir wollen, dass gemeinsam mit der Stadt Griesheim der Gehaborner Weg ausgebaut wird, um eine gute Anbindung nach Griesheim zu erreichen. Hierbei wollen wir auch, dass ein separater Radweg errichtet wird.
  • Einen Einbahnstraßenring in der Hauptstraße bzw. Schloßgasse in Gräfenhausen lehnen wir ab. Der Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit in der Hauptstraße sollen durch andere Maßnahmen wie z. B. mithilfe von Parkbegrenzungen verbessert werden. Damit könnte auch ein zeitgemäßer Bürgersteig in der Hauptstraße ermöglicht werden.
  • Um unsere Bürgerinnen und Bürger vor schädlichen Abgasen zu schützen, die Umwelt zu schonen und den Autofahrern ein zügiges Vorankommen zu ermöglichen, fordern wir einen Kreisverkehr an der Kreuzung des Schwimmbads.
  • Zudem fordern wir an geeigneten Kreuzungen den „Grünen Pfeil“ für Rechtsabbieger einzuführen. Auch diese Maßnahme würde den Klimaschutz fördern und den Autofahrern unnötige Wartezeiten ersparen.
  • Weil es immer noch zu viele Lücken für ein bequemes und sicheres Radverkehrsnetz gibt, fordern wir einen konsequenten Ausbau der Radwege, gerade auch als Verbindung zwischen den Stadtteilen. Als besonders notwendig stufen wir unsere Forderung nach einem Radweg zwischen Braunshardt und Worfelden ein.
  • Wir wollen eine bessere Verknüpfung zwischen Bus und Bahn am Weiterstädter Bahnhof.
  • Wir wollen, dass in Braunshardt die Lücke in der Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie geschlossen wird. Voraussetzung hierfür ist, dass die anliegenden Grundstückseigentümer, welche durch den Bau die Möglichkeit hätten, diese zu Bauland zu machen, sich finanziell beteiligen.
  • Die Bundesrepublik Deutschland fordern wir auf, an ihren Bundesautobahnen und Bundesstraßen für adäquaten Lärmschutz, wie z. B. in Gräfenhausen, zu sorgen. Die Stadt kann dies finanziell nicht leisten. Wir wollen, dass die Stadt gegenüber dem Land Hessen und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg tätig wird, um mit der Planung einer östlichen Ortsumfahrung von Schneppenhausen zu beginnen. Durch diese Maßnahme könnten ca. 2.300 PKW täglich aus Schneppenhausen herausgehalten und die Lebensqualität der Schneppenhäuser Bürgerinnen und Bürger verbessert werden.

III.    Umwelt


Ein wesentlicher Bestandteil unserer Heimat ist unsere Umwelt. Diese zu bewahren, ist unsere Pflicht und erfordert große Anstrengungen unserer Gesellschaft. Dies geht vom Klimaschutz bis hin zum energieoptimierten Bauen. Mit dem Beitritt zum Bündnis „100 Kommunen für den Klimaschutz“ – auf Initiative der CDU – hat die Stadt bereits einen richtigen Schritt in die Zukunft getan. Auch mit dem von uns errichteten Solarpark im Regenrückhaltebecken engagiert sich die Stadt aktiv für den Klimaschutz. Umweltschutz bedeutet aber auch den Erhalt unserer ländlichen Kulturlandschaft. Hierzu leistet die Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag, den es zu unterstützen gilt.

  • Die Ablagerung von wildem Müll nimmt immer mehr zu. Weiterstadt ist in diesem Punkt leider Spitzenreiter. Der zunehmenden Vermüllung unserer Stadt und der Gemarkung muss endlich Einhalt geboten werden. Der Bauhof soll durch eine sog. „Mängelmelder-App“ hierüber schneller informiert werden können. Zudem muss mehr Präventionsarbeit in unseren Schulen und Kindertageseinrichtungen erfolgen. Aber auch Bußgelder für Umweltsünder dürfen kein Tabu mehr sein. In unserer Stadt kommen immer mehr Gebäudebesitzer und Geschäftsinhaber ihren Pflegeaufgaben nicht nach. Hier muss das Ordnungsamt endlich aktiv werden.
  • Wir wollen, dass Weiterstadt attraktiver für umweltschonende Fahrzeuge, wie z. B. Elektro‐ und Hybridautos, wird. Um dieser Vorreiterrolle gerecht zu werden, ist es notwendig, hierfür spezielle Strom‐ bzw. Induktionsstandorte (Stromtankstellen oder Parkplätze) in der Innenstadt auszuweisen.
  • Wir wollen, dass die Stadt ihren Verpflichtungen zur Schaffung von Biowertpunkten (Ausgleichsflächen) in vollem Umfang gerecht wird. Das beschlossene Konzept muss umgesetzt werden. Wir sind bereit, dafür die erforderlichen Mittel in den Haushalt einzustellen.
  • Wir wollen, dass bei der Schaffung von Neubaugebieten und Straßensanierungen darauf geachtet wird, dass im öffentlichen Raum eine großzügige Begrünung vorhanden ist.

IV.    Soziales, Familien, Senioren, Jugend und Vereine

Weiterstadt ist deutschlandweit für das hervorragende Kinderbetreuungsmodell bekannt. Hinsichtlich Betreuungszeiten und -kapazitäten liegt Weiterstadt an der Spitze. Wir wollen uns weiterhin dafür einsetzen, dass Weiterstadt durch die Weiterentwicklung des Modells „Kita 2020“ in der Kinderbetreuung an der Spitze bleibt. Das lokale Bündnis für Familie ist dabei eine hilfreiche Unterstützung für die Familien und die Politik. Weiterstadt zeichnet sich durch sein reges Vereinsleben aus, welches ein Verdienst seiner engagierten Bürgerinnen und Bürger ist. Wir wollen dies auch weiterhin fördern. In Zukunft müssen wir uns aufgrund der demographischen Entwicklung stärker für unsere Seniorinnen und Senioren engagieren. Die Schaffung des von uns beantragten seniorengerechten Wohnens in Weiterstadt „Am Dalles“ ist ein großer Fortschritt für die Weiterstädter Bürgerinnen und Bürger.


Der erfolgreiche Ausbau von Ganztagsangeboten an hessischen Schulen in den letzten Jahren wird durch den neuen „Pakt für den Nachmittag“ um einen entscheidenden Aspekt weiterentwickelt. Weiterstadt steht mit der Schlossschule in Gräfenhausen mit ihrem rhythmisierten Angebot von Montag bis Donnerstag bis jeweils 14:30 Uhr als „Referenzschule“ für den gesamten Landkreis Darmstadt-Dieburg an der Spitze dieses neuen Angebotes. Damit wird zum einen ein freiwilliges Bildungs- und Betreuungsangebot an den Grundschulen von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr für alle Grundschulkinder sichergestellt. Zum anderen werden durch die gemeinsame Anstrengung von Schulen, Schulträgern und Trägern nichtschulischer Nachmittagsangebote – wie der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe, von Vereinen, Kirchen und Elterninitiativen – bestehende und vor Ort akzeptierte Angebote aufrechterhalten und langfristig abgesichert. Wir stehen zum flächendeckenden Ausbau des „Paktes für den Nachmittag“ an allen interessierten Grundschulen in Kooperation mit dem Land Hessen und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg als zuständigem Schulträger bis ins Jahr 2019 als freiwilliges Betreuungsangebot.


Wir wollen Familien, Jugendliche und Senioren durch folgende konkrete Maßnahmen stärken:
  • Wir unterstützen das Konzept „Kita 2020“ und die Planung für das „Haus der Familie“ der Stadt Weiterstadt, das Kindergärten nicht nur als Unterbringungsstätte sieht, sondern durch das Zusammenarbeiten von verschiedenen Institutionen eine Möglichkeit schafft, die Förderung frühkindlicher Bildung und vor allem das bestmögliche Kindeswohl zu erreichen. In diesem Verbund wirken u. a. Vereine, Beratungsstellen und die Familien der Kinder mit, womit eine flächendeckende und stadtteilbezogene Entwicklung kinder‐ und familienfreundlicher Maßnahmen geschaffen werden soll. Wir unterstützen die Verlängerung der Öffnungszeiten der Kitas bis 18:00 Uhr und die Möglichkeit der flexiblen und bedarfsgerechten Zukaufstunden auch am Samstag.
  • Unsere Stadt soll auch für unsere behinderten Bürgerinnen und Bürger lebenswert sein. Es ist bei der Errichtung von Straßen und Wegen auf Barrierefreiheit zu achten.
  • Wir wollen eine Ehrenamtsagentur für Weiterstadt. Diese soll professionell Bürgerinnen und Bürgern helfen, sich in Weiterstadt ehrenamtlich zu engagieren und den Kontakt zu den Vereinen und Organisationen pflegen. Doch leider wissen viele Bürgerinnen und Bürger nicht, wo und wie sie sich einbringen können. Ehrenamtliches Engagement geht über die Vereinsarbeit hinaus. Wir haben in Weiterstadt viele soziale Initiativen wie den Warenkorb, den Wir‐für‐Euch‐Kreis im Ohlystift oder das Patennetzwerk für Ausbildung. Wir unterstützen und fördern das Engagement dieser für unsere Gesellschaft so wichtigen Ehrenämter. Weiterhin befürworten wir die erfolgreiche Arbeit des Ausländer‐ und Seniorenbeirates.
  • Wir wollen, dass das Weiterstädter Hallenbad erhalten bleibt und auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht. Es ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und wird nicht nur von unseren Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch von den umliegenden Schulen und Vereinen als Schwimm‐ und Freizeitbad geschätzt. Gerade in der Sommerzeit würde sich deshalb ein kleines Außenbecken anbieten.
  • Wir wollen, dass die Jugendtreffs in Weiterstadt weiterentwickelt werden. Hierbei sind neue Entwicklungen wie die Ganztagsschule zu berücksichtigen. Schulsozialarbeit wird in Zukunft immer wichtiger. Hier ist der Schulträger in der Verantwortung.
  • Wir wollen, dass unsere Vereine auch weiterhin in den Zentren der Stadtteile Feste wie die Kerb, das Ortskernfest, Adventsmärkte oder Public Viewings durchführen können. Die Stadt muss alle rechtlichen Initiativen ergreifen, damit dies weiterhin möglich bleibt.
  • In vielen Ländern der Erde werden Menschen politisch verfolgt, müssen um ihr Leben fürchten und suchen Schutz in Europa. Auch in Weiterstadt gibt es seit Herbst 2015 eine Notunterkunft für diese Menschen. Wir unterstützen die ehrenamtliche Arbeit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie der Kirchengemeinden. Zuwanderungspolitik muss sich an den Interessen und Bedürfnissen unseres Landes orientieren. Wir treten deshalb für eine Politik ein, die das Entstehen von Parallelgesellschaften in unserer Stadt verhindert. Wir erwarten, dass Zuwanderer integrationswillig sind und unsere demokratischen Werte, wie z. B. das Grundgesetz, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie die Religionsfreiheit, respektieren. Sprache ist die Basis dafür, dass ein Miteinander funktioniert. Daher setzen wir uns für verpflichtende Sprachkurse für Zuwanderer und ihre Kinder ein.

V.    Finanzen, Arbeit und Wirtschaft

Die kommunalen Finanzen sind das Herzstück der Kommunalpolitik. Denn wie sagt der Volksmund so richtig, „Ohne Moos, nix los“. Alle Entscheidungen und Vorhaben einer Kommune haben Auswirkungen auf den Haushalt. Deswegen lautet unser oberstes Gebot, keine Investitionen auf Pump! Bei jeder Investition müssen die Folgekosten kalkulierbar sein. Folglich sind alle von uns genannten Investitionen von der Kassenlage abhängig. Unter SPD- und ALW-Verantwortung hat sich die Haushaltssituation verschlechtert. Nur durch Steuererhöhungen konnte der Haushalt ausgeglichen werden. Diese Tendenz muss gestoppt werden! Denn wir wollen nicht, dass unsere Kinder und Enkelkinder für unsere Schulden noch zahlen müssen. Auch in der Wirtschaftskrise konnten wir auf Kredite zum Haushaltsausgleich verzichten. Wir treten auch in Zukunft dafür ein, dass wir nur das machen, was wir bezahlen können. Unhaltbare Versprechungen überlassen wir anderen.
Aufgrund der Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) durch die Hessische Landesregierung erhält die Stadt Weiterstadt ab dem Jahr 2016 ca. 350.000 Euro zusätzlich pro Jahr zugewiesen. Die Kommunen erhalten durch den neuen KFA erstmals in den nächsten Jahren ein Höchstmaß an finanzieller Planungssicherheit, auch wenn die Steuereinnahmen auf Landesebene sinken würden.
Dank der CDU-geführten Bundes- und Landesregierung stehen den Kommunen im Rahmen des hessischen Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) eine Milliarde Euro für Investitionen zur Verfügung. Die Stadt Weiterstadt kann daher in den nächsten Jahren zusätzlich ca. 770.000 € in die kommunale Infrastruktur investieren.

Die gute Finanzlage ist jedoch nur durch eine erfolgreiche Wirtschafts‐ und Ansiedlungspolitik in Weiterstadt möglich. Wir dürfen uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen. Wir wollen, dass die Stadt sich auch weiterhin um potenzielle Investoren bemüht und dadurch wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen werden.


Was wir konkret in der Finanz und Wirtschaftspolitik erreichen wollen:
  • Wir wollen durch effizientes Wirtschaften bei den Stadtwerken die Abwassergebühren stabil halten. Seit der Senkung der Gebühren im Jahr 2002 gab es schließlich keine Erhöhung mehr. Das soll so bleiben!
  • Der Eigenbetrieb KIS (Kommunaler Immobilien Service) soll aufgelöst und wieder in die Verwaltung zurückgeführt werden. Es hat sich gezeigt, dass dieser Eigenbetrieb keine wirtschaftlichen Vorteile bringt. Auch die versprochene Verbesserung der Leistungen ist ausgeblieben. Viele Nutzer behaupten sogar das Gegenteil. Immobilen und deren Nutzung sind das Herzstück der kommunalen Selbstverwaltung. Deswegen muss dieser Bereich wieder durch den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung kontrolliert werden.
  • Wir wollen Weiterstadt nicht nur als Shopping-City in der Außendarstellung sehen, denn Weiterstadt ist mehr und kann mehr. Wir wollen, dass wir auch als Stadt des Plexiglases, des Spargels und der Erdbeeren bekannt werden.
  • Wir wollen, dass die Stadt bei der Vermarktung brachliegender Gewerbeflächen unter der Maßgabe hilft, dass die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch lärm‐ und verkehrsintensives Gewerbe so gering wie möglich gehalten wird.
  • Die Verwaltung muss serviceorientiert für unsere Bürgerinnen und Bürger arbeiten. Hierfür muss der Verwaltung durch die Politik eine leistungsgerechte Ausstattung zur Verfügung gestellt werden. Das eGovernment  muss gestärkt werden.
  • Wir fordern für die nächste Legislaturperiode ausgeglichene Haushalte und eine konsequente Tilgung der aufgenommenen Kredite. Statt für Fremdkapitalzinsen ist das Geld sinnvoller für die Entwicklung der Stadt einzusetzen. Eine solide Finanzpolitik muss uns die Möglichkeit schaffen, nötige Investitionen zu tätigen, aber nicht auf Pump!
Weiterstadt braucht eine starke Volkspartei der Mitte,
um weiterhin erfolgreich arbeiten zu können – die CDU.

Wir stehen für Freiheit und Verantwortung,
für Tradition und Fortschritt,
für Leistung und Solidarität, für Heimat und Moderne.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten bei der Kommunalwahl am 6. März 2016 sind engagiert, bürgernah und kompetent. Erfahrene und neue Kandidaten, Männer und Frauen aus unterschiedlichsten Berufen, jüngere und ältere Bewerber stehen für die moderne Volkspartei CDU.

Deshalb bitten wir Sie am 6. März 2016
um all Ihre Stimmen für die CDU!

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